Doch das Abenteuer in dem größten Lausitzer Freizeitpark, der im Jahr 2008 am Westhang der Bärenbrücker Höhe, einem rekultivierten Tagebaugebiet eröffnet und mittlerweile um weitere Hektar und Attraktionen erweitert wurde, ist noch längst nicht vorbei. Ganz bis zur Spitze der Klettergiraffe hat es zwar nicht gereicht, dafür geht es nun nach einer kleiner Wanderung vorbei am Slawischen Götterhain und am Pfad der kleinen Götter 272 Stufen nach oben zur Aussichtsplattform eines 50 Meter hohen Turmes. Von dort können Besucher bei gutem Wetter 50 Kilometer weit blicken. Unter anderen der künstlich geschaffene Ostsee, der im ehemaligen Braunkohletagebau  Cottbus-Nord entsteht, ist zu sehen, genau wie das Kraftwerk Jänschwalde. Im Panoramaraum am Fuß des Aussichtsturms gibt es den  Rundumblick sogar ohne Treppensteigen – in einer Live-Übertragung von acht Kameras, die an der Spitze des Turms befestigt sind. Der erfrischende Wind weht dort leider nicht. Beeindruckend ist dieses Lausitzer Panorama allemal. Wieder auf dem Boden der Tatsachen zurück fordert ein kleiner Irrgarten höchste Aufmerksamkeit. An einer Geologischen Uhr mit Gesteinen aus ganz Deutschland können sich kleine und große Entdecker über die Entstehung der Erde informieren. Erfahren, erkunden, erleben, das sind die drei E-Verben, mit denen der Park wirbt.
Wer einen weiteren Adrenalin-Kick benötigt, der kann im Erlebnispark auch bei 30 Grad rodeln gehen. Gut 600 Meter lang ist die Sommerrodelbahn. Erst wird man im Doppelschlitten zur 44 Meter hohen Spitze gezogen, dann geht es runter, Kurve folgt auf Kurve. Bei ganz Mutigen sitzt der Bremsgriff nicht zu fest. Noch schneller als mit dem Schlitten geht es in der Tubing-Bahn hinab. Das ist ein Rutschvergnügen der anderen Art:
Seilbahn sorgt für Adrenalinstoß
112 Meter sausen die Rennfahrer in Gummireifen durch vier Steilkurven bergab. Ein Stopp in der Rodelklause kann danach nicht schaden – zur Erholung und zur Stärkung, denn weitere Höhepunkte warten, so wie der Zipline-Parcours. 17 Douglasien-Stämme sind dafür die tragenden Säulen. An ihnen wurden Plattformen in teils mehr acht Metern Höhe befestigt, die durch Seilbahnen verbunden sind und Kletterabenteuer ermöglichen. "Der längste Flug beträgt stattliche 81 Meter", teilen die Parkbetreiber mit.

Park-Infos auf einen Blick

Der Erlebnispark Teichland im Amt Peitz im Landkreis Spree-Neiße ist sowohl mit der Bahn als auch mit dem Auto gut zu erreichen. Auf den Schienen müssen Besucher die Regionalbahn von Frankfurt nach Cottbus nutzen. Wer mit dem Auto kommt, gibt Teichland und die Straße Zum Schießplatz ein. Der Park ist gut ausgeschildert. Der Eintritt ist frei. Besucher zahlen nur genutzte Attraktionen. In der Sommersaison (1. April bis 31. Oktober) ist der Park täglich von 10 bis 22 Uhr geöffnet, in der Wintersaison von 11 bis 17 Uhr.