Große Aufregung am 13. Dezember in einer Kita in Eisenhüttenstadt: Dort hatte es am Vormittag eine starke Rauchentwicklung gegeben, die 75 Kinder mussten über die Feuerwehrleiter ins Äußere evakuiert werden.
Nachdem der Rauchmelder massiv angeschlagen hatte, war die Eisenhüttenstädter Feuerwehr nach der Alarmierung durch die Kita unter anderem mit einem Hilfeleistungs-Löschgruppen-Fahrzeug und einer Drehleiter angerückt. Auch ein Krankenwagen war vor Ort. Durch den Rauch war jedoch niemand in Mitleidenschaft gezogen worden, eine halbe Stunde nach der Alarmierung war die Feuerwehr bereits wieder weg, geruchlich war von außerhalb nichts mehr wahrzunehmen.

Kinder wurden kurzzeitig aus den Räumen evakuiert

„Wir haben am Freitag unser Weihnachtsfest. Dafür haben wir Plätzchen gebacken. Unser Backofen ist etwas älter. Es hatte angefangen zu qualmen und der Brandmelder wurde ausgelöst. Über die Feuerwehrleiter hatten wir unsere 75 Kinder kurzzeitig nach draußen zum Sammelpunkt evakuiert. Doch es war nicht so schlimm. Die Feuerwehr sagte, wir haben alles richtig gemacht“, erklärt die Leiterin der betroffenen Kita Kinderglück in der Friedrich-Engels-Straße in Eisenhüttenstadt.
Laut dem Wehrführer der Eisenhüttenstädter Feuerwehr Ralf Michalski sei wohl ein Plätzchen in den Ofen gefallen und hätte den Rauchalarm ausgelöst. Er spricht sogar von einer Fehlauslösung des Rauchmelders, an dem jedoch die Kita nicht schuld gewesen sei.
Es habe keinen Brand gegeben. So etwas könne immer wieder mal vorkommen, doch deswegen müsse ja in solchen Einrichtungen nicht gleich das Plätzchenbacken verboten werden. Die Kameraden seien nun zu Siebt angerückt.
Weitere Angehörige der Freiwilligen Feuerwehr seien bereits auf der Fahrt zur Kita gewesen. Sie hätten jedoch ihre Tour abgebrochen, als sie von ihren Kollegen erfahren hatten, dass es mit dem Brand doch nicht so schlimm sei. Für die geplante Feier am 16. Dezember waren es jedoch nicht die letzten Plätzchen, die dafür vorbereitet wurden.