Nicht nur Eisenhüttenstadt feiert 2020 ein Jubiläum. Auch das Städtische Museum Eisenhüttenstadt hat Geburtstag, zwar nicht den 70. wie die Stadt, aber immerhin schon den 40., und zwar am 6. Dezember. Es wird ein leiser Geburtstag – Corona machte eine große Sause unmöglich.
Das heutige Gebäude in der Fürstenberger Löwenstraße wurde 1906 vom seinerzeitigen Direktor der Dampfergenossenschaft der Flussschifffahrt auf der Oder, Carl Reiche, erbaut und im Dezember 1980 als Museum eröffnet, teilen Maria Wundersee, die Museumsleiterin, und Martina Harz, die Fachbereichsleiterin für Bürgerservice und Kultur, mit.

Eisenhüttenstadt

1992 kam das Feuerwehrmuseum dazu

Erweitert wurde das Museumsangebot im Jahr 1992 mit der Abteilung Feuerwehr- und Technikmuseum als technisches Spezialmuseum in der Heinrich-Pritzsche-Straße und schließlich wurden die Räume 1994 in der Oderstraße für die Städtische Galerie erweitert. Die Abteilung Galerie und Kunstsammlung verfügt über einen bedeutungsvollen Bestand von Kunst: Malerei, Grafik bis hin zur Kleinplastik. „Darunter dankenswerter Weise auch die Nachlässe von namhaften Künstlern: dem Maler Otto Schutzmeister und dem Bildhauer Herbert Burschik“, heißt es in der Erklärung aus dem Rathaus.

Jubiläumsveranstaltung aufgeschoben, nicht aufgehoben

Heute nun umfasst das Museum vier Abteilungen: die Stadtgeschichte, die Galerie und Kunstsammlung, das Feuerwehr- und Technikmuseum sowie das Stadtarchiv. „Anlässlich des Jubiläums planten wir das Jubiläum gemeinsam mit Gästen und Partnern in besonderer Weise zu feiern. Wie in diesem Jahr sooft waren die vorbereiteten Veranstaltungen auch im Städtischen Museum leider nicht durchführbar. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben.“
Die Vorbereitungen seien nicht umsonst gewesen, denn die Jubiläumsveranstaltung sowie eine geplante Ausstellung werde im kommenden Jahr nachgeholt. Und natürlich bedanken sich die Verantwortlichen auch bei allen interessierten und treuen Besuchern.