Sie fühle sich in ihre Kindheit zurückversetzt, direkt nach dem Krieg, sagt die 86-jährige Frau aus Eisenhüttenstadt. Auch damals habe es keine Ärzte gegeben. „Ich komme mir vor, wie mit Füßen getreten“, erzählt sie. Neulich sei sie mit einer Freundin, ein Jahr älter als sie, unterwegs gewesen auf der Suche nach einem Hausarzt, der sie als Patientinnen übernimmt, weil ihre bisherige Ärztin in den Ruhestand geht und sie Rezepte für...