Am Sonntag ist es soweit: Um 16.Uhr öffnet sich im Friedrich-Wolf-Theater Eisenhüttenstadt der Vorhang für Brandenburgs berühmtesten Schneemann. Vor der Premiere von "Snowy und das schönste Geschenk" sprach mit Regisseur Fabian Bothe.
Herr Bothe, Sie sind jetzt das dritte Mal als Regisseur bei "Snowy" dabei. Sind Sie noch immer aufgeregt?
Ja, durchaus. Aber es gibt ja unterschiedliche Arten von Aufgeregtheit. Ich bin freudig aufgeregt, das auf jeden Fall. Ich habe aber keine Zweifel daran, ob das auf der Bühne funktioniert, ob es gut wird, weil wir ja ziemlich intensiv geprobt haben. Ich freue mich drauf.
War es mehr Arbeit oder mehr Spaß?
Im Vergleich zu den letzten zwei Jahren haben wir deutlich mehr Routine gewonnen, dadurch dass wir nun schon länger als Team zusammenarbeiten. Zudem sind auch viele Darsteller schon öfter dabei gewesen. In der Hinsicht ist es weniger stressig gewesen und demnach auch spaßiger. Ich denke, das gilt auch für die Darsteller.
Wird es Überraschungen auf der Bühne geben?
Es ist ja Teil von Theater, dass die Zuschauer überrascht werden. Ansonsten wäre es ziemlich langweilig. Es gibt viel zu sehen und zu hören. Und die Zuschauer werden einen Grund haben, im nächsten Jahr wiederzukommen.
Diesmal wird das Thema Kinderheim thematisiert. Ein ernster Hintergrund also. Aber lachen kann man trotzdem?
Auf jeden Fall. Wir haben versucht, dem Ganzen einen ernsten Rahmen zu geben. Nichtsdestotrotz ist es eine unterhaltsame und lustige Geschichte, in der die Zuschauer erfahren, wie Peter und Katrin, ihre Adoptivfamilie finden.
Haben große Snowy-Fans die Chance, ihr Idol und all die anderen Darsteller nach der Vorstellung um ein Autogramm und ein gemeinsames Foto zu bitten?
Ja, die Möglichkeit wird es geben. Je nachdem, wie der Wunsch der Zuschauer da ist. Aber ich nehme an, dass der vor allem bei den Kindern immer sehr groß sein wird.
Werden Sie als Regisseur während der Vorstellungen hinter  der Bühne sein oder tatsächlich im Zuschauersaal sitzen?
Ich werde es mir aus dem Publikum heraus anschauen. Die Arbeit des Regisseurs ist es ja, die Darsteller so vorzubereiten, dass alles gut aussieht. Dann ist auch eine gewisse Selbstständigkeit gefragt. Hinter der Bühne zu stehen, wäre wahrscheinlich ein bisschen zu viel Fürsorge. Ich möchte den Darstellern außerdem zeigen, dass ich ihnen vertraue. Und natürlich sieht es von vorne auch alles viel schöner aus. Es ist also auch ein bisschen Eigennutz dabei, wenn ich im Publikum sitze.
Gibt es noch Karten für die Veranstaltungen?
Außer für den 21. Dezember sind für alle Tage noch Karten zu bekommen, an manchen Tagen weniger, an manchen mehr. Auch der 28. Dezember lohnt sich, falls man noch mal gehen möchte oder aber eine Karte unter den Weihnachtsbaum legen will.
"Snowy und das schönste Geschenk", Premiere am So, 16 Uhr; weitere Vorstellungen: 10./11.12. 9.30 Uhr; 17./18.12. 9.30 Uhr; 20./21./22./23.12., je 16 Uhr, 24.12. um 14 Uhr, 28.12. um 16 Uhr; Karten gibt es beim Tourismusverein in der Lindenallee