Wieder  offen ist die Grenzbrücke „Neißewelle“ zwischen Coschen und Žytowan. Vorübergehend hatte es dort eine Vollsperrung gegeben, weil der Kreis Oder-Spree einen Wildschwein-Schutz in Form von Weiderosten auf deutscher und polnischer Seite hat errichten lassen. Damit soll ein Schwarzwildwechsel verhindert werden. Fahrzeuge können über die Roste rollen, aber bitte langsam. Tiefergelegte Autos sind nicht ratsam.
Am Freitag hatten einige Fahrzeuge Probleme, die Roste zu überqueren, ohne mit der Karosse aufzusetzen. Bei einigen drehten auf dem Metall die Reifen durch.

Prüfung durch den Kreis

Dass die Verständigung über die Umsetzung dieses Projektes auf beiden Seiten der Grenze in sehr kurzer Zeit gelungen ist, habe viel mit der Intensivierung der Kontakte zwischen polnischen und deutschen Verwaltungen durch die gemeinsame Realisierung von Interreg-Projekten zu tun, teilte die Kreisverwaltung mit. Enger geknüpfte Verbindungen, die so entstanden sind, hätten maßgeblich zu einer raschen Entscheidungsfindung beigetragen. Mitarbeiter der Kreisverwaltung waren am Freitagnachmittag selbst vor Ort, um die Weideroste zu begutachten.
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