Dem umsichtigen Agieren einer Mitarbeiterin der Sparkasse ist es zu verdanken, dass ein 88-jähriger Eisenhüttenstädter nicht mehrere tausend Euro verloren hat.
Zuvor hatte der 88-Jährige einen Anruf erhalten, indem sich der unbekannte Gesprächspartner als „Polizist“ ausgab. Es folgte die Geschichte, dass der Enkel angeblich einen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang verursacht hätte und nur durch die Zahlung eines fünfstelligen Betrages vor dem Gefängnis bewahrt werden könnte.
Der 88-jährige war daraufhin gewillt, den geforderten Betrag beim Geldinstitut abzuheben und zu übergeben. Erst als die echte Polizei hinzugezogen wurde, erkannte der 88-Jährige, dass er beinahe Opfer eines Betruges geworden wäre.

87-Jähriger übergibt mehrere tausend Euro an angebliche Anwältin

Weniger glimpflich erging es einem 87-jährigen Eisenhüttenstädter, der ebenfalls am 9. August einen Anruf eines angeblichen Polizisten erhielt, der ihm die gleiche Geschichte erzählte. In diesem Fall übergab der 87-jähriger einen fünfstelligen Geldbetrag an eine ihm völlig unbekannte Frau, die sich als Anwältin ausgab. Erst danach kamen Zweifel auf, die dazu führten, dass der Senior seine Angehörigen anrief und dann feststellte, dass er betrogen worden war.

Was die Polizei empfiehlt

Äußern Sie sich am Telefon nicht zu ihren finanziellen oder persönlichen Lebensverhältnissen! Seien Sie misstrauisch! Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen! Nehmen Sie umgehend Kontakt mit ihnen vertrauten Bezugspersonen oder Angehörigen auf um sich Rat zu suchen und den Wahrheitsgehalt getätigter Behauptungen zu prüfen. Übergeben Sie keine Geldbeträge an Ihnen unbekannte Personen. Kontaktieren Sie die Polizei und erstatten Sie eine Anzeige.