Der Kampf gegen die Afrikanische Schweinepest nimmt in der Eisenhüttenstädter Region immer größere Ausmaße an. Der Landkreis Oder-Spree hat den Auftrag für Lieferung und Bau von Fest-Zäunen an drei Unternehmen erteilt. Es handelt sich nach derzeitigem Stand um etwa 150 Kilometer.
So rammten am Dienstag und Mittwoch Mitarbeiter der Firma Galle GmbH über 60 Kilometer Holzpfähle entlang der Bundesstraße 246 zwischen Fünfeichen und Bremsdorf in den Boden, das bislang noch als Gefährdungsgebiet eingestuft war.
Die Arbeiten waren am Dienstag an der Bundesstraße in Fünfeichen auf der rechten Seite in Richtung Bremsdorf begonnen worden und wurden am Mittwoch in Bremsdorf und weiter in Richtung Dammendorf sowie auch in den umliegenden Wäldern fortgesetzt. Pfähle kamen am Mittwoch auch in der Region um Vogelsang in den Boden.

Veranstaltungsabsagen wegen Schweinepest

Davon betroffen sind unter anderem das Gebiet an der Bremsdorfer Mühle und der große Treppelsee. Damit ist auch der geplante Schlaubetaler Naturlauf am 24. Oktober mit Start und Ziel am Parkplatz am Großen Treppelsee fraglich geworden. Laut Organisationsleiter Falk Hartmann vom Schlaubetalmarathonverein sei noch niemand an ihm herangetreten. Bislang gäbe es vom Veterinäramt Grünes Licht. Er gehe voll davon aus, dass um den Großen Treppelsee gelaufen werden kann. „Hauptsache die Wege sind nicht versperrt. Eine Absage wäre sehr schade, jetzt sind unsere 250 Plätze fast voll.“ Nachdem zwei Athleten gestrichen wurden, standen am Mittwoch 235 Läufer beziehungsweise Walker in der Starterliste.
Für dieses Wochenende ist bereits aus diesem Grund das geplante vierte Cross-Country-Rennen der Mountainbiker Rund um die Michaelis-Schanze in Eisenhüttenstadt abgesagt worden. Allerdings liegt das Kerngebiet der Afrikanischen Schweinepest seit Wochen bereits ganz in der Nähe des geplanten Rennens.