Mit dabei ist das Projekt "Igel – Integration gelingt". Dieses führt seit 2015 das Nestor Bildungsinstitut in der Fährstraße 18.b  durch. Seit 2018 gibt es dafür Fördermittel. Nach "Igel 1.0" läuft jetzt "Igel 2.0".
22 Personen wurden vermittelt
Diesem Projekt widmet das Arbeitsministerium eine Wanderausstellung, die jetzt in der Fährstraße 18 b zu sehen ist. Zur Eröffnung in dieser Woche kamen Kooperationspartner, wie Jobcenter, Firmen und "Igel 2.0"-Teilnehmer. Die Ausstellung informiert über die wieder erfolgreichen Lebensläufe von Menschen. Stephan Hahn, Regionalleiter Brandenburg bei Nestor: "Seit August 2015 arbeiteten wir mit  400 Erwachsenen plus 200 Kindern und Jugendlichen, aktuell in Eisenhüttenstadt und Oranienburg." Von Februar 2018 bis Ende Juni 2019 nahmen Jobcoachs und Integrationsbegleiter 75 Hilfesuchende in die "Igel"-Projekte auf. Mitbetreut werden 56 Kinder. Bisher vermittelte Nestor 22 Erwachsene in sozialversicherungspflichtige Arbeit. Alle anderen bereitet Nestor darauf vor.
Fanny Ruhbach, Leiterin der Niederlassung Frankfurt (Oder), sagt: "Manchmal meint man, da geht nichts mehr, und dann stellen sich Erfolge ein, etwa wenn wir eine alleinerziehende Mutter mit drei Kindern in Arbeit bringen. Das macht mich glücklich und stolz."
Bei Nestor sagen sie, dass der Erfolg der "Igel"-Projekte ohne Anja Bergner nicht denkbar wäre. Die Beraterin der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH leitet das Förderverfahren. Anja Bergner erklärt: "Wir zeigen den Projektträgern, wie man den Menschen methodisch hilft und die Qualität der Projekte sichert." Die Ausstellung "Igel 2.0" wandert ab August ins Jobcenter, danach ins Stadtteilbüro.