Der Stahlhersteller ArcelorMittal Eisenhüttenstadt ist im Kontakt mit dem Elektro-Autobauer Tesla was die Lieferung von Stahlblechen für Elektro-Autos betrifft. Man durchlaufe derzeit ein Zulassungsverfahren, erklärte ArcelorMittal auf einer Pressekonferenz.
„Wir sind guten Mutes, dass wir Mengen absetzen können“, sagte Ralf-Peter Bösler, Geschäftsführer Primary. ArcelorMittal konkurriere da aber auch mit anderen Anbietern. Genaues könne man über eine mögliche Lieferbeziehung zu Tesla nicht sagen.
Bösler wies zugleich auf die Bedeutung der umstrittenen Erdgaspipeline NordStream 2 für die Stahlerzeuger hin. ArcelorMittal will seine Produktion deutlich klimafreundlicher gestalten. Dafür soll zunächst Kohle bzw. Koks im Stahlprozess durch Erdgas ersetzt werden. Bösler geht davon aus, dass die Nachfrage nach Gas künftig extrem steigen wird.
Sowohl im Hinblick auf die Deckung des Bedarfs als auch die Entwicklung der Preise sei die Leitung notwendig. „NordStream2 ist unbedingt erforderlich“, sagte Bösler.
Mehr zur Gigafactory von Tesla in Grünheide bei Berlin gibt es auf einer Themenseite.