Er sprach von einem langgehegten Wunsch, der durch das Bekenntnis der Stadtverordneten zu einem Stück Erkneraner Natur und die Arbeit vieler Beteiligter in Erfüllung gegangen sei. In der Stadtverwaltung waren maßgeblich Anita Keppler und Anne Zimmermann vom Sachbereich Tourismus beteiligt.
Anne Zimmermann erinnerte daran, dass es an selber Stelle längst einen Wanderweg gab – aber keinen Rundkurs. Elemente des bisherigen Weges wie die Schutzhütte wurden auch für Wupatz’ Lehrpfad – ein nach dem See benannter Waldwichtel begleitet den Wanderer symbolisch bei seiner Tour – genutzt. Anderes ist neu, vor allem die 16 Stationen, an denen sich unterwegs Wissenswertes erfahren lässt.
Genau genommen sind es momentan nur 15 Stationen. Die neunte ist schon vor der Eröffnung so beschädigt worden, dass sie ersetzt werden muss, wie Anita Keppler berichtete. Lars Kleinschmidt, Chef der Landeswaldoberförsterei Hangelsberg, die als Eigentümer eines Teils der Fläche mit der Stadt kooperiert, bat um Sorgfalt im Umgang mit dem Rundweg. Es sei schade, dass es schon vor dem Start Beeinträchtigungen gebe. Er verwies auch auf den touristischen Nutzen des Weges. "Die Region soll doch nicht nur dafür bekannt sein, dass hier Wald für eine Industrieanlage verschwindet."