Seit die Alte Schule nach umfassender Sanierung als kommunaler Treffpunkt für zwei große Nutzer, den Verein Kulturhaus Alte Schule und den Verschönerungsverein, eröffnet wurde, hat Katrin Fleischer in dem Teil, der vom Kulturhaus-Verein bespielt wurde, den Hut aufgehabt. Sie erfand Veranstaltungsreihen, organisierte Ausstellungen und Konzerte, initiierte Projekte auch außerhalb des Hauses, und brachte damit Partner zusammen, die vorher nichts oder wenig voneinander gewusst hatten. Seit 2015 engagierte sich der Verein auch in der Integration von Flüchtlingen.
Bis 2017 nahm Katrin Fleischer Vereinsvorsitz und geschäftsführende Aufgaben ehrenamtlich wahr. Im Herbst 2017 konnte der Verein mit rund 130 Mitgliedern eine Zehn-Stunden-Stelle für die Geschäftsführung und Projektkoordination einrichten. Um sie annehmen zu können, trat Katrin Fleischer vom Vereinsvorsitz zurück. „Nach wie vor ist das Arbeitspensum viel höher, so dass ich inzwischen sehr erschöpft bin“, schreibt sie.
Viele ihrer Tätigkeiten seien „gemeinwohlorientierte kulturelle und soziale Aufgaben eines Ortes, die unser Verein übernommen hat, die die Gemeinde aber nicht angemessen mit Geld honorieren konnte“. Derzeit erhält der Verein jährlich 10 000 Euro. Die Woltersdorferin spricht von einem schweren Schritt. Für einzelne Projekte will sie weiter da sein.(je)