Die Idee, sagt der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Klaus-Michael Heims, gibt es schon sehr lange. Auf einer Fläche nördlich des Hauptwegs, der von der Dorfaue zur Schlosskirche hinüber führt, sollen sechs Geräte aufgestellt werden, an denen Menschen verschiedener Altersgruppen ihre Fitness steigern und halten können. Am Ende, das ist für Heims ausgemachte Sache, wird die Anlage der Gemeinde übertragen - sonst hätte die Stiftung die Pflege und Wartung zu übernehmen. "Das können wir als Stiftung personell und finanziell nicht leisten", stellt Heims klar.
Die Idee korrespondiert auch mit der Schlosspark-Planung der Gemeinde, und es gab sogar schon einmal einen Ortstermin mit einem Anbieter eines solchen Parcours, der seine Geräte vorgestellt hat. Eine Auswahl sei aber noch nicht getroffen. Heims geht von einer finanziellen Größenordnung von 30 000 Euro aus - das ist der Betrag, der durch Spenden eingeworben werden soll.
Die Stiftung, so stellt es sich ihr Vorsitzender vor, könnte als Bauherr auftreten, hätte damit gegenüber der Gemeinde den Vorteil, dass sie zum Beispiel nichts öffentlich ausschreiben muss und damit schneller agieren kann. Aber das ist schon weit vorausgedacht. Bisher gibt es noch keine ausgefeilte Strategie, wie die Bürger zum Spenden gebracht werden soll. Damit die Stiftung auch etwas vorweisen kann, sagt Bürgermeister Ralf Steinbrück, soll es demnächst noch einmal eine Planungsrunde geben, auch mit dem Seniorenbeirat.
Heims begreift das neue Projekt auch als Einladung zur Mitarbeit in der Stiftung. Mitstreiter mit Internet-Affinität oder einfach mit guten Ideen sind ihm sehr willkommen.
Um den Erfolg ist Heims nicht bange. "Bei dem Flügel hat es auch so angefangen." Der Unterschied jetzt sei, dass die Stiftung mit dem erfolgreich abgeschlossenen Spendenprojekt für den Flügel etwas vorweisen kann.