Hans-Joachim Hutfilz (SPD) gehörte von Beginn an zu den Gegnern des Projekts. "Wir brauchen zurzeit keine zusätzliche Wohnbebauung und schon gar nicht an dieser Stelle", sagte er. Es gebe in Schöneiche noch genügend zur Bebauung freigegebene Flächen, die nicht ausgefüllt seien, etwa am Stegeweg und an der Berliner Straße. Des weiteren sei die vorgesehene Erschließung der geplanten 25 Häuser über die Beeskower und Woltersdorfer Straße ungeeignet, da die Straßen dafür nicht ausgelegt seien.
Bürgermeister Heinrich Jüttner (parteilos) hätte sich dagegen eine Wohnbebauung an dieser Stelle gut vorstellen können. "Im Rahmen einer behutsamen Ortsentwicklung", wie er sagte.
Die Christburk Grundbesitz GmbH hatte sich das 2,3 Hektar große Areal der ehemaligen Gärtnerei Flora gesichert und wollte dort eine Wohnsiedlung errichten. Das Gelände ist eingezäunt und wird seit langem nicht mehr genutzt. Die Gebäude, die darauf stehen, sind verfallen.