"Wir hatten in Markendorf einen gebrauchten Tag. Uns ist es nicht gelungen, unsere technisch-taktischen Vorgaben umzusetzen, wie wie uns das vorgenommen hatten", sagt ein enttäuschter Woltersdorfer Trainer Chris Berg. Die Markendorfer, die aus den vergangenen vier Heimspielen gegen gute Konkurrenz zehn von zwölf möglichen Zählern holten, hätten viel mit langen Bällen agiert und seien mit vier Toren aus sechs Chancen effektiver gewesen.
Beide Mannschaften mussten auf einige Stammspieler verzichten – bei den Markendorfern waren es sieben, bei den Woltersdorfern sechs. Der knapp 46-jährige René Firlus belohnte sich für sein gutes Spiel im Sturm mit dem wichtigen Führungstreffer nach einer klasse Direktabnahme ins Toreck (38.). Das 1:0 war  der Halbzeitstand.
Mit Matthias Kossatz und Trainer Denny Danowski standen ebenfalls zwei Oldies auf dem Platz, die der Markendorfer Defensive sehr gut taten an diesem Tag. Sascha Witt ohne Training und nach Krankheit kämpfte bis zum Umfallen, Tommy Klatt und Patryk Nowaczewski ersetzten das Fehlen von Torjäger Michael Lange. Klatt konnte sich in der zweiten Hälfte mit dem vorentscheidenden 2:0 nach starker Einzelleistung mal wieder mit einem Erfolgserlebnis belohnen (48.). Patryk Nowaczewski brach mit dem Konter zum 3:0 auch seine Torflaute (80.). Kurz darauf schlug Klatt mit seinem zweiten Treffer zum 4:0-Endstand zu (85.). In den letzten Spielminuten gab es dann noch den ersten Einsatz des Italieners Alessandro Pascolini.
"Nach dem 0:2 haben wir aufgemacht und uns dann noch zwei Konter gefangen. Erstmals hatten wir auch nur zwei Wechselspieler auf der Bank", sagt SVW-Coach Chris Berg. "Nun müssen wir uns am Sonnabend im Heimspiel gegen Beeskow die Punkte zurückholen."