Die Stadt Erkner hat nun mit vielen weiteren Ortschaften eine Erklärung unterschrieben, die die Gemeinsame Landesplanung mit einem Konzept zur strategischen Entwicklung des Umfeldes des zukünftigen Tesla-Werkes beauftragt. Dies teilte Erkners Bürgermeister Henryk Pilz gestern im Hauptausschuss mit.
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"Kleinstaaterei" beenden

"Damit hat die Kleinstaaterei endlich ein Ende", gab der Bürgermeister seiner Hoffnung auf eine gute konzertierte Planung Ausdruck. Zentrales Ziel sei es, die mit der Tesla-Ansiedlung verbundenen Chancen für die Region zu nutzen und Belastungen – insbesondere die durch wachsenden Verkehr – zu minimieren, heißt es in der Erklärung.
Konkret sollen die Auswirkungen von Tesla frühzeitig analysiert und notwendige Maßnahmen abgeleitet werden. Unterzeichnet wurde der Auftrag an die Landesbehörde auch von Schöneiche, Woltersdorf, Spreenhagen, Fürstenwalde, Treptow-Köpenick, Frankfurt (Oder) und Königs Wusterhausen. Die Steuerungsgruppe auf Ebene des Landkreises Oder-Spree und die gemeinsamen Arbeitsgruppen der Ortschaften im Umkreis der Groß-Ansiedlung werden noch im Juni ihre Arbeit weiterführen, wie Bürgermeister Pilz sagte.