Im Genehmigungsverfahren zur Errichtung der Gigafactory von Tesla im Grünheider Industriegebiet Freienbrink-Nord hat es zwei Auslegungsrunden gegeben, bei denen insgesamt 406 Einwendungen beim Landesumweltamt eingegangen sind. Nachdem coronabedingt der für März 2020 in der Stadthalle Erkner anberaumte Termin verschoben werden musste, steht nun der 23. September, 10 Uhr, im Kalender. Der Folgetag ist für eine eventuell notwendige Fortsetzung reserviert. Das Umweltministerium Brandenburg hat nun auf die besonderen Regeln hingewiesen, die das Hygienekonzept beinhaltet.

Einlass in Erkner nur für Einwender

Einlass werden demnach nur Personen erhalten, die sich mit einer Einwendung am Verfahren beteiligt haben. Sie haben auch Rederecht. Vorab werden alle persönlich angeschrieben und gebeten, ein Formular mit ihren Kontaktdaten auszufüllen und am Erörterungstag beim Eingang zur Stadthalle abzugeben. Im Gebäude gilt eine Maskenpflicht, der erforderliche Mindestabstand liegt bei 1,5 Metern.
„Falls die Plätze nicht reichen, kann auch ein Nebenraum genutzt werden“, sagte Pressesprecherin Frauke Zelt auf Nachfrage. Einlass in die Halle sei zudem ab 9 Uhr, um eine Stunde später pünktlich beginnen zu können.

Eingeschränkte Parkmöglichkeiten an der Stadthalle Erkner

Nutzer des Pendlerparkplatzes werden darauf aufmerksam gemacht, dass für sie wegen des erhöhten Fahrzeugaufkommens mit Einschränkungen zu rechnen ist. Teilnehmer am Erörterungstermin werden gebeten, mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen, da die Stadthalle sich in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof befindet.