Eine Corona-Ruhe im Kleinen-Spreewald-Park in Schöneiche gibt es nicht. „Im Gegenteil“, freut sich die Leiterin  Birgit Schürmann, „es kommen mehr Familien, und mit Ferienbeginn hat es weiter zugenommen.“ Auch für das Team, das mit der studierten Gewässerökologin Nadine Bauer am 2. Januar  Zuwachs bekommen hat, gibt es immer etwas zu tun.

Fließen trocknen im Sommer aus

Das Wasser in den Fließen steht aktuell sehr hoch. Im Sommer jedoch trocknen sie aus, so dass der vor 20 Jahren eingeführte reguläre Kahnbetrieb sonntags zu festen Uhrzeiten oft nicht zu gewährleisten war. „Die Leute kamen und waren enttäuscht“, weiß Birgit Schürmann, die abwechselnd mit drei anderen selbst Gruppen durch das Kanalsystem stakt.
Der eigentliche Kahnführer, Bernwart Machnik, hatte vor zwei Jahren aufgehört. „2020“, hat die Projektleiterin registriert, „gab es an 220 Tagen Trockenheit.“ Deshalb hat sie eine neue Info-Tafel an der Kahnanlegestelle entwickelt, die darauf hinweist, dass nur noch auf Anfrage Fahrten möglich sind. Nadine Bauers Projekt als Umweltbildungsreferentin lautet „Kleiner-Spreewald-Park auf dem Trockenen?“