Parkplätze sind knapp, inzwischen auch in Erkner und hier vor allem der Innenstadt und im Umfeld des Bahnhofs. Klar, dass sich Besitzer von Büro- oder Geschäftsgebäuden, in denen beispielsweise Edeka und der Landkreis Oder-Spree Mieter sind, etwas ausdenken müssen, um Langzeitparker fern zu halten. Nur so können Besucher und Kunden komfortabel Ämtergänge oder Einkäufe erledigen.

Unterschiede bei den Strafhöhen

Die sogenannten Controllettis werden nie bei allen beliebt sein. Doch scheint es bei den Parkraumbewirtschaftern beträchtliche Unterschiede beim Service und den Strafhöhen zu geben. Aber auch in diesem Bereich sind gut funktionierende Konzepte gefragt, damit sich die meisten Nutzer einigermaßen fair behandelt fühlen. Dafür sollten die beauftragten Firmen mehr bieten, als die Gesetzgebung verlangt. Laut ADAC werden nämlich beispielsweise an die Sichtbarkeit der Beschilderung keine großen Anforderungen gestellt – den Parkenden wird zugemutet, sich nach entsprechenden Schildern umzuschauen.

Eindruck der Abzocke vermeiden

Die Verantwortlichen sind gut beraten, Hinweise und Beschwerden ernst nehmen. Wem nützt es, wenn sich Kunden, die nur ihren Wocheneinkauf erledigen wollen, wegen einer kleinen Unachtsamkeit abgezockt fühlen? Wem nützt es, wenn ein Marktleiter einen Gutteil seiner Zeit mit Problemen auf dem Parkplatz vergeuden muss? Wenn sie ihre Parkraumbewirtschafter besser auswählen, können Grundstücksverwalter und Hauseigentümer ihren Nutzern mit vergleichsweise geringem Aufwand Alltagsärger ersparen.