Der Verein Kulturhaus Alte Schule kann am 12. Mai seine Eröffnung feiern - das ist seit gestern endgültig gesichert. Ein großes Programm ist vorbereitet. Der andere Nutzer der Alten Schule, der Verschönerungsverein, wird seine Heimatstube erst zum 1. Dezember eröffnen.
Dienstagnachmittag haben die beiden Vereine einen Untermiet-Vertrag unterzeichnet: Bis 24. Mai wird der Verein Kulturhaus Alte Schule Untermieter des Verschönerungsvereins. Am 24. Mai kommen die neuen Mietverträge in die Gemeindevertretung und sollen dort beschlossen werden.
Die Verträge selbst sind inzwischen unstrittig. Zwischenzeitlich hatte es beim Verschönerungsverein noch Irritationen gegeben. Für ihn bekundete Vize-Vorsitzende Norgard Kreiser im Hauptausschuss das Einverständnis.
Der umständliche Weg über einen Untermietvertrag ist nötig, weil sich der Hauptausschuss außer Stande sah, die Verträge in eigener Regie zu beschließen. Das könne nur die Gemeindevertretung tun, hieß es; für die gestrige Sondersitzung war es zu spät - also muss bis zum 24. Mai gewartet werden, und bis dahin musste ein Untermietvertrag her. Noch hat der Verschönerungsverein nämlich einen Mietvertrag über das ganze Haus.
Zu seiner Eröffnung am 12. Mai plant der Kulturhaus-Verein ein großes Bürgerfest von 15 bis 19 Uhr. "Wir haben ein Bühnenprogramm mit Clown, Spanferkel von der Fleischerei Fredrich, Torwand-Schießen, Feuerwehr-Fahrten und allem, was dazu gehört", sagte die Vorsitzende, Katrin Fleischer, auf MOZ-Nachfrage. Der Bürgermeister werde eröffnen, der Pfarrer werde den Segen sprechen. Im schlimmsten Fall, bei Regen, könne das gesamte Programm auch im Haus stattfinden. "Dann wird es sehr kuschelig."
Mittelfristig will Katrin Fleischer in Zusammenarbeit mit Synke Altmann vom Sport- und Freizeitpark in der Alten Schule auch einen Info-Punkt für Touristen installieren. "Das passt gut ins Haus", ist Katrin Fleischer überzeugt.
Der Verschönerungsverein geht mit seinem Teil des Hauses dagegen erst am 1. Dezember an den Start, parallel zum traditionellen Kirchturmfest. Das teilte die Vorsitzende, Gisela Schuldt, gestern mit. Erst vor Kurzem habe man den ausgelagerten Fundus zurückgeholt. "Da statt der bisherigen acht Ausstellungsräume nur noch vier zur Verfügung stehen, musste eine neue Konzeption erarbeitet werden", schreibt sie. Diese umzusetzen sei eine große Herausforderung.