In ihrer kleinen Ansprache betonte Hannelore Taubert, Vorsitzende des Seniorenbeirats, dass wichtige Themen wie soziale Gerechtigkeit, altersgerechtes und bezahlbares Wohnen, Mobilität und gesundheitliche Betreuungsmöglichkeiten nur einige der wichtigsten Themen ihrer Arbeit darstellten. "Leider können wir nicht alles sofort erreichen", betonte sie, "aber wir brauchen Unterstützung und Aktivität aller." Immerhin lebten in Woltersdorf mehr als 3000 Menschen, die älter als 55 Jahre sind.
Danach sorgte Beppo Küster für beste Unterhaltung und betonte, dass er sich gern für Ältere engagiert. "Ich bin ja selbst schon Rentner und möchte einiges bewegen", sagte der Grünheider. Er arbeitet eng mit dem Seniorenbeirat des Kreises zusammen.
Mit seinem wohl bekanntesten Lied "Ich fahre Rad" riss er schnell alle mit. In lockerer Folge las er dann kleine Geschichten aus seiner Autobiografie. Er erzählte über Pleiten, Pech und Pannen aus seinem Künstlerleben, wozu auch Bilder und Ausschnitte aus Fernsehsendungen gezeigt wurden - und strapazierte immer wieder die Lachmuskeln seines Publikums.
"Ich kenne Beppo Küster aus DDR-Zeiten und freue mich, dass er heute hier ist", sagte Jutta Lochefeld aus Woltersdorf. "Wir sind ein geselliges Völkchen", ergänzte sie lachend, " wir kennen hier viele und freuen uns, mit ihnen zusammen zu sein." Und Ssanin Polzenhagen fügte an: "Wir unternehmen gern etwas gemeinsam, gehen tanzen, bowlen, verreisen oder erleben schöne Veranstaltungen wie diese hier." Das halte jung, so der 90-Jährige augenzwinkernd.