Die Verwaltung der Stadt Erkner war kurz zuvor bei einem Arbeitstreffen mit Roland Pilz, Leiter des Schulverwaltungsamtes Beeskow, und Stanley Fuls, Leiter Gebäudemanagement und Infrastruktur im Landkreis, über den Diskussionsstand in den Behörden und im Kreistag informiert worden.
Baumbestand als Bremse
Roland Pilz vom Schulverwaltungsamt bestätigte auf Nachfrage die Informationen. "Der Bildungsausschuss hat tatsächlich für eine überarbeitete Investitionsliste des Landkreises gestimmt, auf der die Gesamtschule Erkner mit gymnasialer Oberstufe auf Priorität eins ist", so Pilz. Die letzte Entscheidung trifft allerdings der Kreistag und dies voraussichtlich an seiner Sitzung am 4. Dezember. Als einziger Standort ist derzeit das Areal der Morus-Oberschule am Hohenbinder Weg im Gespräch.
Vorteil für Erkner sei, dass der Kreis davon überzeugt ist, dass diese Erweiterung des Angebotes für Erkner "fachlich sinnvoll und praktisch durchführbar ist", erklärt der Verwaltungsbeamte. Verlangsamend für die Planung könnte der alte erhaltenswerte Baumbestand auf dem Areal wirken.