Erkners Bürgermeister Jochen Kirsch hat nach eigenem Bekunden nichts gegen die Idee, mag aber auch nicht allzu viel versprechen. Die Bestellung von Verkehrsleistungen - und darum ginge es - ist zunächst Sache des Landkreises - nicht aber in diesem Fall, wie der Fachmann für den Öffentlichen Nahverkehr in der Kreisverwaltung, Rainer Hellmich, erläutert - eben weil es eine Berliner Linie ist.
Hellmich ist nach eigener Aussage ganz froh, dass Berlin an den bisherigen Leistungen nicht rührt und gibt der Idee wenig Chancen. Denn erst vor eineinhalb Jahren seien die Fahrgast-Zahlen untersucht worden. "Nicht dolle" nennt Hellmich das Ergebnis. Dass Bürger in Größenordnungen mit dem Bus zum Einkaufen fahren, glaubt er nicht. "Mit einer dicken Tasche nehmen die meisten doch das Auto." Kirsch sagte, er wolle die Idee demnächst mal ansprechen.