Erkner: Die SPD will sowohl mit neuen als auch mit alten Kandidaten ins Rennen gehen, sagt Marco Gührke, der Vorsitzende des Ortsvereins, der selbst auch antreten will. Die meisten alten Stadtverordneten seien wieder dabei. Gerhard Ziebarth wird sich nach eigener Aussage nicht wieder zur Wahl stellen. Reimer Hoffmann, langjähriger Vorsitzender des Bauausschusses und inzwischen 79 Jahre alt, hält sich die Entscheidung noch offen, arbeitet zurzeit aber am Programm mit.
Bei der Linken wollen zwei jetzige Stadtverordnete nicht mehr, sagt Ursula Paape, die Ortsvorsitzende. Bei der CDU wollen die jetzigen drei Stadtverordneten wieder dabei sein, sagt einer von ihnen, der Ortsvorsitzende Henryk Pilz - mehr sei nicht klar.
Woltersdorf: In der von heftigen Lagerstreiten geprägten Gemeinde wird es neue Kräfte geben. "Unser Woltersdorf" tritt mit acht Personen an, darunter Askell Kutzke, von Beruf Hausverwalter, Wilfried von Aswegen (Diplom-Geologe), Michael Hauke (Verleger), Bernd Brauer (Rentner) und Karl-Heinz Ponsel (Polizist). Politische Forderungen von "Unser Woltersdorf", die in ihrem Informationsblatt schon oft Bürgermeister Rainer Vogel (Grüne) den Rücken gestärkt haben, sind unter anderem ein fairer Umgang miteinander und der Abbau von Schulden.
Unabhängig davon wird sich eine Initiative zur Wahl stellen, der Wilhelm Diener, der Vorsitzende des Mittelstandsvereins, angehört. Es sei aber keine Vereinsliste, so Diener. Es gehe um Politik für den Ort, jenseits des Parteienstreits, sagt der Unternehmer.
Aber auch die etablierten Woltersdorfer Kräfte treten wieder an. Bei der CDU will es der Vorsitzende, Wolfgang Stock, der in der Mitte der Wahlperiode ausgeschieden war, wieder wissen, ansonsten stehe nicht viel fest. Auch SPD, Linke und Bürgerforum sind noch in Überlegungen. Eine gibt schon mal ihren Abschied aus Altersgründen bekannt: Waltraud Hochmuth von der Linken, die praktisch seit der Wende mit dabei ist.
Bei der FDP will Maurermeister Reinhard Hildebrandt noch einmal antreten, und zwar nicht allein. "Wir kriegen drei oder vier Kandidaten zusammen", sagt er. Hildebrandt empfiehlt sich mit seiner fast 50-jährigen Erfahrung und detaillierten Ortskenntnis. Auch die Grünen wollen eine Liste mit vier bis sechs Bewerbern aufstellen, sagt Ortsgruppen-Sprecher Jan Manshardt. Man wolle vom Schwung der Bürgermeister-Wahl vor zweieinhalb Jahren zehren.
Schöneiche: Eine neue Gruppierung in Schöneiche sind die Unabhängigen Bürger um den parteilosen Gemeindevertreter und Kreistagsabgeordneten Philip Zeschmann. Der frühere SPD-Politiker liegt bei vielen Themen mit dem parteilosen Bürgermeister Heinrich Jüttner und den ihn stützenden Fraktionen über Kreuz.
Ebenfalls antreten wird das neu gegründete Bürgerbündnis. Sieben Kandidaten werden sich zur Wahl stellen, darunter wohl der Vorsitzende Steffen Schützler, Mitarbeiter des Tiefbauamts von Treptow-Köpenick. Der frühere FDP-Kreisvorsitzende und -Gemeindevertreter Lutz Kumlehn ist mittlerweile aus dem Bürgerbündnis ausgeschieden. Er überlegt, für die FDP anzutreten. Ob CDU-Gemeindevertreter Peter Meyer erneut für die Union oder für das Bürgerbündnis antritt, bei dem er Mitglied ist, bleibt offen.
Auch bei den etablierten Parteien in Schöneiche wird sich einiges tun. Bei der SPD tritt Ortsvereinsvorsitzender Ralf Steinbrück an. Außerdem kündigt Fraktionsvorsitzende Helga Düring an, dass mehrere Jungsozialisten auf der Liste stehen werden. Sie selbst will auf jeden Fall weitermachen. Bei der CDU hat sich der Vorsitzende, Andreas Bachhoffer, ebenfalls entschlossen anzutreten. Er ist bisher sachkundiger Einwohner im Finanzausschuss. Und auch bei der Linken erwägt der Vorsitzende Fritz Viertel zu kandidieren; er hat sich allerdings noch nicht entschieden. Er kündigt an, dass auf der Liste wieder eine Reihe von Parteilosen vertreten sein werde. Bei den Grünen will sich Gemeindevertreter Thomas Fischer erneut zur Wahl stellen. Diesmal kann er sich auf die Unterstützung eines Ortsverbandes verlassen. Den gab es bei der Wahl 2008 noch nicht.
Gosen-Neu Zittau: Dort steht auch die Direktwahl des ehrenamtlichen Bürgermeisters an. Horst Buch (SPD) versieht das Amt seit 22 Jahren - zuerst in Gosen, seit der Fusion in Gosen-Neu Zittau. Er überlege noch, ob er weitermache, sagt er.
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Ein Teil der Kandidaten für Wahl im Mai 2014 steht bereits fest / Unabhängige aller Schattierungen treten an