Gartenvögel werden gezählt, Schlingnattern, Autos, Fahrgäste, Flugbewegungen und jetzt sogar Laurentius Tränen. Freunde der Astronomie wissen, worum es sich dabei handelt – die Perseiden, also einen alljährlich wiederkehrenden Meteorstrom, der in den Tagen um den 12. August ein deutliches Maximum an Sternschnuppen aufweist. Lässt die Sicht es zu, bekommt der Himmelsbeobachter in jenen Nächten an dunklen Plätzen ohne große Lichtverschmutzung ein regelrechtes Spektakel geboten. Ein solcher Ort könnte am Freitag (13. August) das Heimatmuseum in Neu-Mönchwinkel sein.
Hier lädt der Verein Grünheidenetzwerk zum Sternschnuppen-Zählen ein. Zwar liegt der Höhepunkt bereits in den beiden Nächten davor, trotzdem ist damit zu rechnen, noch einige der Tränen zu erhaschen.

Ausflug in die griechische Mythologie

Interessierte sind am Freitag, ab 22 Uhr, in Neu-Mönchwinkel willkommen. Zuerst wird der Hobby-Astronom Jens-Uwe Köhler einen kurzen Vortrag halten, bei dem es um die kleineren Himmelskörper wie Meteoriten, Kometen und Kleinplaneten gehen soll. „Ich werde auch erklären, wie man sich mit einfachsten Hilfen am Sternenhimmel zurecht finden kann“, macht er auf seine Ausführungen neugierig und verspricht dazu einen kleinen Ausflug in die griechische Mythologi. Zudem soll mit einer Videoanimation von außen auf unser Sonnensystem geschaut werden, um zu erfahren, wo die Perseiden alljährlich herkommen.

Decke, warme Kleidung und viele Wünsche mitbringen

Nach dem Vortrag werden mechanische Zähler ausgeteilt, dann geht es 22.30 Uhr für eine Stunde auf die Wiese vorm Heimatmuseum. Decke und warme Kleidung sind ebenso empfohlen wie ausreichend Wünsche, die beim Erblicken einer jeden Sternschnuppe in den Himmel geschickt werden können.

Alternativprogramm ist auch bedacht

Bei widrigen Beobachtungsbedingungen wird eine attraktive Alternative geboten: mit 3-D Technologie sollen Start und Landung eines SpaceX Starships verfolgt werden können.