Aufgrund dringender Anfragen zur Unterbringung von Waisenkindern aus der Ukraine hat das Erzbistum Berlin seine Kinder- und Jugendbildungsstätte „Christian-Schreiber-Haus“ in Alt Buchhorst (Gemeinde Grünheide) zur temporären Unterbringung von Kindern aus ukrainischen Pflegefamilien und Kinderheimen zur Verfügung gestellt.
„Innerhalb weniger Tage wurde das Jugendbildungshaus für 110 Kinder und Jugendliche aus dem Kriegsgebiet vorbereitet“, schreibt Pressesprecher Thomas Geißner auf MOZ-Nachfrage. In enger Abstimmung mit dem Land Brandenburg und dem Landkreis Oder-Spree stelle die Caritas das Fachpersonal zur Verfügung, das die Flüchtlingskinder betreut. Die ersten 11 Kinder seien inzwischen in Altbuchhorst angekommen. „Weitere werden erwartet“, schreibt Geißner.

Freizeitangebote trotz Sprachbarriere

Wie der Pressesprecher weiter erklärt, seien die bisher angekommenen Kinder und deren Begleitpersonen erschöpft und brauchten erst einmal Ruhe. Das pädagogische Personal, Freiwillige und das Hauswirtschaftspersonal versuchten jetzt, den Aufenthalt so entspannt und angenehm wie möglich zu gestalten. „Sie überlegen sich kleine Freizeitangebote, die auch ohne Sprache funktionieren“, berichtet Geißner. Zudem gebe es inzwischen mehrere Ehrenamtliche, die Ukrainisch sprechen und vermitteln.
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