Maßgeblich Jenny Loponen, Katja Klinner und Ralf Utecht aus der Verwaltung, Christoph Albert, Präsident der Erkneraner-Woltersdorfer KarnevalGemeinschaft und Hotelier Torsten Deutrich erarbeiteten ein Konzept und holten viele engagierte Woltersdorfer ins Boot. Mehr als 20 Vereine und Initiativen präsentierten sich jetzt auf der Maiwiese, viele am Sonnabend auch auf der Bühne.
Von Kristin Pelikan und Johannes Meixner, seit drei Jahren Woltersdorfer und mit ihren Kindern auf der Maiwiese, gab es einiges Lob für das Konzept. Johannes Meixner hob den Teil des Festgeländes hervor, auf dem sich die Vereine präsentierten. Dazu zählte die unter dem Dach der Alten Schule organisierte und von Clara Jahn begründete Initiative "Blühendes Woltersdorf". Deren nächstes Ziel ist die weitere Bepflanzung des Thälmannplatzes mit Frühblühern, die im kommenden Jahr zur Bienenweide dienen sollen.
Der Sonnabend, bei strahlendem Spätsommerwetter wohl der Festtag mit der größten Anziehungskraft, begann mit einem von Ralf Utecht ersonnenen Spaß: Passend zum Vereins- und Familientag wurde so wie Freitagabend das Bierfass für die Großen für kleine Festbesucher ein Brausefass angezapft. Rote Brause gab es, und sie schmeckte ganz offensichtlich.
Während des Festes wurde auch erstmals öffentlich auf das Projekt der Gemeindeverwaltung hingewiesen, die öffentliche Wahrnehmung von Woltersdorf zu verbessern. Dazu wurde eine Fragebogenaktion gestartet, bei der sich Einwohner zu Wort melden konnten. "Ziemlich schwierig", fand Johannes Meixner manche Frage, wohl aber geeignet, sich genauer mit der Gemeinde und ihren Vorzügen zu beschäftigen.
Beim Frühstück im Gespräch
Ins Gespräch zu kommen war auch Anliegen des Starts in den Sonntag: Ab 9 Uhr gab es das Waldfrühstück, zu dem sich auch Gemeindevertreter und Rathausmitarbeiter auf der Maiwiese einfanden. Vor Ort waren auch die Sängerin und Entertainerin Dagmar Frederic und Minister Jörg Vogelsänger (SPD). Es folgte ein Freiluftgottesdienst, den Pfarrer Matthias Trodler und Krankenhausseelsorger Detlev Hanke leiteten.
Am Nachmittag spielte noch Puhdys-Keyboarder Peter Meyer und es gab Tango zum Zuschauen und Mittanzen. Und fürs nächste Jahr haben die Organisatoren schon eine Menge neuer Ideen.