Souverän hatte bisher der SVW nach zwei vergeblichen Aufstiegs-Anläufen seine bisherigen sieben Saison-Matches gewonnen. Auch die bislang härtesten Widersacher TTV Eishüttenstadt und SG Marxdorf wurden jeweils mit 8:5 bezwungen. Der KSV – in diesem Jahr erstmals Liga-Konkurrent aus dem Kreisverband Oder-Spree Nord – ließ gegen beide Gegner jeweils einen Zähler liegen.
"Der KSV wird eine ganz schwierige Aufgabe für uns", sagte Woltersdorfs Mannschaftsleiter Franz Biesel. Vor allen Friedemann Schmidt gilt als gefährlicher Gegner, hat bisher eine Sieg-Bilanz von 14:3 aufzuweisen.
"Im Spitzenspiel wollen wir alles daran setzen, die ersten entscheidenden Schritte in Richtung Aufstieg in die Landesliga zu unternehmen", erklärte Biesel. Sollte am Freitag mindestens ein Punkt gelingen, wäre dies ein sehr wichtiger Faktor im Woltersdorfer "Aufstiegsprojekt". So zählt das Team in der Sporthalle Vogelsdorfer Straße auf die Unterstützung zahlreicher Zuschauer.
Wichtigste Grundlage für den bisherigen Siegeszug der Randberliner war das stabile Auftreten der Routiniers Robert Noack (15:3) und Franz Biesel (10:5) sowie des aus Erkner in den Nachbarort gewechselten Patrik Thelen (12:4). Aber ihre Siege wären nichts wert gewesen, hätten nicht die aus dem Woltersdorfer Nachwuchs hervorgegangenen Youngster Adrian Metzner (5:1) und Markus Müller (4:1) enorme Fortschritte gemacht. Nur dadurch konnte der Aufstiegsgedanke in Woltersdorf am Leben gehalten werden.
Student punktet
So war Metzner, der in München studiert und nur gelegentlich eingesetzt werden kann, beim Erfolg gegen den Tabellendritten Marxdorf jüngst sogar der "Man of the match". Er besiegte dort den bis dahin ungeschlagenen Frank Dittrich mit 3:1.
Das bisher größte Talent aus der Nachwuchs-Garde der Woltersdorfer, der inzwischen 18 Jahre alte Marvin Harbsmeier, ist zwar weiter Mitglied im SVW, spielt aber seit dieser Saison im Leistungszentrum Hohen Neuendorfer SV in der Verbandsliga Brandenburg.