"Ich habe so etwas noch nie gemacht", gestand Barbara Heinze. "Ich fand es schwierig mitzukommen, die Hände zu wechseln, zu koordinieren - aber es hat Riesenspaß gemacht." Andere, wie Petra Hertzer, hatten schon Erfahrung mit der Trommelei und freuten sich über das neue Angebot im Ort: "Ich fand es gut, dass wir nicht lange geredet, sondern uns gleich an die Trommeln gesetzt und losgelegt haben. So waren wir nicht blockiert, konnten uns ausprobieren." Auch Michael Wolf war begeistert:"Nicht schlecht, das Trommeln spielerisch zu erlernen und einfach mal draufzuhauen, um ein Gefühl fürs Instrument zu bekommen. Und in der Gruppe spürt man, dass es miteinander gut geht."
Nach zwei Stunden Schnupperkurs waren sich alle einig: Das hat großen Spaß gemacht und wir treffen uns wieder, machen weiter. Ina Drolsbach freut sich darüber sehr. "Ich war erstaunt, wie sich alle darauf eingelassen haben, offen und mit Freude dabei waren. Das Trommeln schlummert in uns, kommt aus der Seele. Man muss es nur herauslassen."
Die Idee für eine Woltersdorfer Trommelgruppe trägt die Musikerin, die professionell in der Berliner Gruppe "frieddrums" spielt, schon seit Jahren mit sich herum. "Ich träume davon, mal zum Sommerfest zu spielen oder auf der Maiwiese ein kleines Trommel-Festival zu veranstalten." In Katrin Fleischer und dem Verein des Kulturhauses hat sie dafür engagierte Partner gefunden, und mit dem Workshop ist ein Anfang gemacht.
Nächster Treff: 5. Februar, 18.30 Uhr, weitere Interessenten sind willkommen, Mitbringen eigener Trommeln wäre wünschenswert