Immer im Wechsel, mal im Foyer, mal auf der Bühne im großen Saal, traten die Bands auf. Straffes Programm für die über hundert Gäste, die den Weg in die Stadthalle erst zögerlich, dann aber doch zahlreich, fanden. Neben reichlich Getränkeauswahl und kleinen Snacks konnte bei kostenfreien Eintritt den Musikern gelauscht, ihre Performance bewertet und mit abgestimmt werden. Denn der Sieger durfte nur zwei Tage später noch einmal, auf der Bühne beim Falkenseer Stadtfest, auftreten.
Die Idee zu dem Wettbewerb kam übrigens von der Stadt, verrät Veranstalter Heiko Richter. Auch die Miete und die Kosten für die Technik wurden von der Stadt übernommen, erzählt er. Sechs Wochen hatte er zur Vorbereitung. „Wir haben das mal eben so aus dem Boden gestampft.“ Reichlich Unterstützung erhielt er unter anderen von Uwe Abel, der die Show locker und professionell moderierte. „Teamwork“, sagte Richter. „Viele Leute mit unterschiedlichen Qualitäten haben hier zusammengewirkt.“
Gewonnen hat dann die Rockband „Cunning Stuff“. Damit rockte eine Band aus dem Benachbarten Dallgow-Döberitz das Stadtfest. Die Mädels der Band ETEA könnten den Sonderpreis der zufliegenden Herzen erhalten, wenn es ihn gäbe. Die aus Ketzin stammende Mädels-Band hatte poppige Töne genauso gut drauf wie Jazz und kam erst nach einer Zugabe von der Bühne. Alles in allem zwanglose, fröhliche Stimmung in der Stadthalle. „Das schreit nach einer Wiederholung“, sagte dann auch Heiko Richter.