26 Künstler aus zehn Ländern und 20 polnische Helfer haben die neuen Eiskunstwerke erschaffen. Dabei gibt Karls jährlich ein Motto vor und die Künstler bewerben sich mit ihren Entwürfen dazu. Dann wird ausgewählt. Wer es geschafft hat, darf seine Eisskulptur in die Eishalle bauen. Circa 300 Tonnen Eis wurden in filigrane, farbenfrohe oder klare Eiskunstwerke verwandelt.
Wer durch die auf acht Grad herunter gekühlte Halle geht, begegnet Shaolin-Mönchen, Drachen, Mammuts und Pandas, aber auch Tuk Tuks - diesen in Asien so beliebten kleinen Taxis. Es gibt Glücksdrachen und mongolische Adlerreiter, Instrumentenspielerinnen auf feurigen Eispferden und alte Samurai-Krieger zu bewundern. Zur Stärkung wurde auch diesmal wieder eine Eisbar in das Eiswunderland gebaut. Hier gibt es kalte Getränke in Eisbechern, aber auch heiße Getränke zum Aufwärmen.
Unter den Künstlern war beispielsweise der philippinische Weltmeister im Eisschnitzen, Angelito Baban. Aus der chinesischen Stadt Harbin reisten die Künstler Ju Hailong und Zhang Xing an. In ihrer Heimat findet alljährlich das weltgrößte Eisfestival statt. Die beiden waren erstmals für Karls im Einsatz. Wer welche Eisskulptur erschaffen hat und was genau dargestellt ist, kann Schildern an den Figuren entnommen werden.