So fehle zum Beispiel auf der viel befahrenen Landstraße zwischen Tremmen und Zachow insbesondere für Schüler ein Radweg. Ab Zachow bis Ketzin gibt es dann wieder einen straßenbegleitenden Weg. "Die Radwege müssen aber nicht immer direkt an der Straße entlang führen, nur kilometerlange Umwege, wie sie von den Kindern der Böhner Höfe offenbar erwartet werden, sind nicht tauglich für den täglichen Schulweg", meinte Antje Töpfer. "Auch entlang der L96 von Böhne nach Rathenow fordern die Anwohner schon seit langem den Lückenschluss".
Dennoch bewegt sich was im Landkreis. Die Grünen im Kreistag hatten eine Anfrage zur Problematik gestellt. "Gespräche mit dem Tourismusverband und der Verwaltung zeigen, dass hier eine Zusammenarbeit gewollt ist", so Wolfgang Seelbach, Fraktionsvorsitzender.
Die Arbeitsgruppe trägt derzeit fehlende oder unbefahrbare Radwege zusammen und bekommt Hinweise aus verschiedenen Ecken des Havellandes. Die Wege und vor allem deren Lücken sollen in eine Karte aufgenommen und priorisiert werden. Infos dazu:www.gruene-havelland.de.