Fast 304.000 Euro kostete die Anschaffung, wovon rund 140.000 Euro vom Land gefördert wurden. 164.000 Euro wurden aus dem Haushalt der Stadt Ketzin/Havel finanziert. Wie die Kameraden lobend erwähnten, seien die über die Grundausstattung hinaus gehenden Ausstattungswünsche, die einen schnelleren und sichereren Einsatz ermöglichen, berücksichtigt worden. Das sei angesichts der ungünstigen Löschwasserversorgung im Etziner Gewerbegebiet mit den Firmen Mosolf und Hermes auch nötig, betonte Steffen Vogeler, stellvertretender Stadtwehrführer. Mit dieser Anschaffung sorge die Stadt für die Sicherheit und schnelle Verfügbarkeit von Löschmitteln für den Ersteinsatz, sagte er.
Das Fahrzeug verfügt über ein so genanntes Hygienebord, damit sich die Kameraden noch am Einsatzort reinigen können. Zur Sicherheit trägt auch bei, dass unter dem Fahrzeug im Frontbereich eine spezielle Selbstschutz-Löschanlage installiert wurde, die es ermöglicht, gleichzeitig löschend über brennende Flächen wie Wiesen oder Felder zu fahren. Lob auch vom Etziner Ortswehrführer Michael Baruth. Das neue Fahrzeug sei beim Einsatz durch die Automatik leichter zu fahren, es seien neue Geräte an Bord, die Ausstattung erleichtere es den Kameraden, sich bereits während der Fahrt auf den Einsatz vorzubereiten, wie beispielsweise die Schutzausrüstung anzulegen.
Nach dem Gefahrenabwehrplan der Stadt habe es aus sehr verschiedenen Gründen eine fünfjährige  Verzögerung bei der Anschaffung des neuen Fahrzeuges gegeben, meinte Stadtwehrführerin  Elke Lemke.  Wie Bürgermeister Lück sagte, müsse nun noch in Falkenrehde ein rund 34 Jahre alter W 50 durch eine moderneres Löschfahrzeug ersetzt werden.