Wegen der zeitlichen Verzögerung wird die Notunterkunft in Nauen, die Sporthalle des Oberstufenzentrums Havelland, wahrscheinlich noch Mitte/Ende August belegt werden, wie Sozialdezernent Wolfgang Gall bestätigte. Schröder wiederum schloss aus, dass der Landkreis kommunale Turnhallen okkupieren wird. "Das ist nicht angedacht." Sollten die Flüchtlingszahlen allerdings weiterhin dramatisch steigen, könnten möglicherweise weitere Notunterkünfte entstehen, allerdings seien lediglich kreisliche Liegenschaften relevant. Überlegungen dahin gebe es, mehr aber noch nicht.
Mit den Kommunen werde indes weiter intensiv zusammengearbeitet, wie Schröder meinte. Professionalität von Amtsinhabern sei mit Blick auf die Suche nach weiteren Standorten für Flüchtlingsunterkünfte jedoch dringend erforderlich. Diese vermisse er örtlich zuweilen. Schönwalde, Brieselang und Nauen nahm der Landrat explizit aus. Dort werde seiner Meinung nach amtsangemessen agiert.