Es ist ein Signal. Mit dem "Runden Tisch" soll die Aufnahme von Asylsuchenden und Flüchtlingen in Falkensee vorbereitet werden. Ende März soll die Arbeitgruppe erstmals tagen. Bis zu maximal 20 Akteure werden beteiligt. "Es ist kein offener sondern ein Einladungskreis", sagte Bürgermeister Heiko Müller (SPD) am Donnerstag. "Ausgrenzen werden wir aber niemanden."
So sollen etwa Kirchenvertreter, Akteure von sozialen Einrichtungen, die Initiative "Willkommen in Falkensee", die betroffene Anwohnerschaft respektive die BI "Pro Asyl Falkensee" und zum Beispiel Vertreter der Regionalen Arbeitsstellen für Bildung, Integration und Demokratie (RAA) als Berater teilnehmen. Aus der Politik soll zudem ein Vertreter aus dem Vorstand der SVV berufen werden. Weiterhin sind städtische und kreisliche Behörden beteiligt.
In Premnitz gibt es bereits einen "Runden Tisch". "Wie auch dort geht es uns darum, den Diskussionsprozess zu strukturieren. Wir wollen nichts ersetzen und auch keine Konkurrenz schaffen, etwa zur Initiative "Willkommen in Falkensee", so Müller weiter. Sie sollten weiter am Ball bleiben. Die Stadt will aber abseits des neuen Arbeitsgremiums auch weiterhin als Gesprächspartner zur Verfügung stehen.