Das Projekt der Bundeszentrale für Politische Bildung geht auf Spurensuche an neun in Deutschland heute wenig bekannten Orten in Polen, Belarus und der Ukraine, die "im Schatten" der Aufmerksamkeit des bekannten Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau stehen, an denen aber gleichfalls Zehntausende oder gar Hunderttausende Menschen ermordet wurden.
Der Hannoveraner Fotograf Mark Mühlhaus beschäftigt sich seit mehr als zwanzig Jahren mit den unterschiedlichen Formen der Erinnerung an die nationalsozialistischen Verbrechen, insbesondere an den Holocaust, und des Gedenkens an die Opfer. Dabei ist er darauf bedacht, nicht nur das Vordergründige fotografisch festzuhalten.
Seine Bilder sind eine Annäherung an die Tatorte von damals, und sie geben einen Eindruck davon, wie es heute an diesen Orten aussieht, einschließlich der heutigen Formen des Gedenkens und Erinnerns. In einem ergänzenden, kostenlosen Booklet zur Ausstellung wird die Geschichte der Orte beschrieben.