Im Rahmen der Umgestaltung des Falkenhagener Angers in Falkensee, die gerade im vollen Gange ist, wird auch das Denkmal für die Opfer des Faschismus saniert. Dieses befindet sich gegenüber dem Rathaus in er kleinen Grünanlage.
Das Denkmal wurde am 8. Mai 1983, in Anwesenheit von Bruno Schultz, eingeweiht. Schultz war einer der Überlebenden des KZ-Außenlagers Falkensee. Ab 1943 verrichteten Häftlinge des Konzentrationslagers Sachsenhausen Zwangsarbeit für die in Falkensee ansässige DEMAG (Deutsche Maschinen AG). Zwischen 1.600 und 2.500 Gefangene aus fast allen Ländern Europas waren im Außenlager Falkensee interniert.

Sanierung des Mahnmals in Falkensee mit Denkmalbehörde abgestimmt

Das in die Jahre gekommene Mahnmal für die Opfer des Faschismus wurde nun vom Efeu befreit, auch die angrenzenden Sträucher wurden entfernt. Die Stadtverwaltung ist mit der Unteren Denkmalbehörde im Gespräch, um die Möglichkeiten der Sanierung zu erörtern. Es geht um die Erneuerung von Putz und Sockel. Die Arbeiten sollen noch in diesem Jahr stattfinden. Zurzeit ist das Mahnmal aus Sicherheitsgründen eingezäunt.
Das Mahnmal ersetzte ein früheres, auf dem Platz vor der jetzigen alten Stadthalle stehendes Denkmal zum selben Zweck. Dieses wurde sogar aus Steinen vom ehemaligen DEMAG-Gelände errichtet. Es ist Ende der 1960er Jahre abgerissen worden.