Die Ausstellung zeigt neben den Werken professioneller Künstler wie Brigitte Henker-Hansmann, Otto Hansmann, Thomas van der Linde und Michael A. Lachmund auch Schülerarbeiten eines Kunstwettbewerbs der Grundschule im Beerwinkel in Berlin-Spandau. Die Gewinner des Kunstwettbewerbs sind Rahaf Ataya, Alina Chekhovsky, Melina Grössel, Emilia Lünser, Elisabeth Swintezki, Leyla Becker, Milan Przybyla, Marie-Cecilie Semmelroth, Kyara Kurpas, Hania Azizi, Nasrinah Akbary und Igor Gregorczuk. Zur Erinnerung erhielt jeder Gewinner eine Urkunde, die vom Schulleiter der Grundschule, Sven Olsok-Becker und den Künstlern überreicht wurden. Für das Gelingen der Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Schülern engagierte sich Thomas van der Linde, er hat maßgeblich diesen Kunstwettbewerb in die Wege gebracht. Vielgestaltig und farbenfroh brachten die Schüler ihre Gedanken zum Thema zu Papier. Nasrinah Akbary, 12 Jahre, eine Gewinnerin aus der "Willkommensklasse" der Grundschule zeichnete sich auf einem Schiff stehend am Steuerrad und darüber ein Flugzeug. Den Bildinhalt erklärte Nasrinah Akbary so: "Das sind gute Möglichkeiten, für die Kinder nach Deutschland zu kommen, um hier ein glückliches Leben zu führen."
Brigitte Henker-Hansmann und Otto Hansmann stellen u.a. Gemeinschaftsarbeiten vor, welche aus einem grafischen Blatt und einem dazugehörigen Textbeitrag bestehen. Zusammen ergaben sich lesens- und betrachtenswerte Werke, welche die Besucher erfreuten und diese zugleich nachdenklich stimmten. Interessant ist, dass das Künstlerpaar sich abwechselnd inspirieren lässt. So war beim Thema "Die Fliege" der Text zuerst vorhanden, dahingegen zum Thema "Der Flötenspieler" das grafische Blatt. Ebenfalls exzellente Grafiken stellte Thomas van der Linde aus - ein Meister des Druckes. Seine kalligrafischen Variationen zu Franz Kafka erfreuten die Kenner dieser Kunst.
Der Hausherr und Künstler Michael A. Lachmund schien sichtlich zufrieden, ob der Gäste, ob des Wetters, ob des Zuspruchs und überhaupt. Seine Skulpturen und Installationen schienen allgegenwärtig zu sein. Häufig konnte man Besucher beobachten, die sich den Skulpturen erst betrachtend näherten, um sich dann vom Drang nach Berührung verführen zu lassen.
Die Ausstellung ist bis zum 30. September geöffnet. Besucher werden gebeten, sich vorab unter der Mobilnummer 0172/9077398 zu verabreden.