Am Dienstag wurde die Polizei über eine Vielzahl von Anrufen falscher Polizeibeamter im Raum informiert.
In den meisten Fällen wurde den angerufenen Bürger gesagt, dass man nach einem Raubüberfall bei den Tätern einen Zettel gefunden hätte, auf denen die jeweiligen Namen der Bürger stehen würden. In allen acht gemeldeten Fällen antworteten die Angerufenen nicht auf die Frage nach Vermögenswerten sondern reagierten sofort richtig. Nachdem sie den Betrugsversuch erkannten beendeten sie das Gespräch, indem sie einfach auflegten.

Rat der Polizei

Die Polizei rät in diesem Zusammenhang:
Lassen Sie sich am Telefon nicht ausfragen. Geben sie keine Details Ihrer familiären oder finanziellen Verhältnisse preis.
Lassen Sie sich von einem Anrufer nicht drängen und unter Druck setzen. Vereinbaren sie einen späteren Gesprächstermin, damit sie in der Zwischenzeit die Angaben z.B. durch einen Anruf bei Ihren Verwandten oder bei der örtlichen Polizei überprüfen können.
Notieren Sie sich die eventuell auf dem Sichtfeld Ihres Telefons angezeigte Nummer des Anrufers.
  • Bevor Sie jemandem ihr Geld geben wollen: Besprechen Sie die Angelegenheit mit einer Person Ihres Vertrauens. Wenn Ihnen die Sache „nicht geheuer ist“, informieren Sie bitte ihre örtliche Polizeidienststelle!
  • Übergeben Sie kein Geld an Personen, die Ihnen nicht persönlich bekannt sind!
  • Haben sie bereits eine Geldübergabe vereinbart? Informieren Sie noch vor dem Übergabetermin die Polizei! Sie erreichen sie unter der Nummer 110.