Der Aufbau des Impfzentrums in Falkensee ist fast abgeschlossen. Nur noch letzte Arbeiten fehlen. Der Eröffnungstermin ist am 1. April. Davon überzeugten sich Vertreter des Landkreises heute vor Ort. Betrieben wird das Impfzentrum von der Johanniter Unfallhilfe.

120 Parkplätze für Impfzentrum reserviert

„Zuletzt wurden noch die Wegeleitung und die Beschilderung angebracht“, sagt Dennis Granzow, Leiter des havelländischen Corona-Krisenstabes. Die technische Ausstattung sei ebenfalls größtenteils installiert. Der grundsätzliche Aufbau des Impfzentrums reicht von den Registrierungsplätzen zu einem Wartebereich und dann zu sechs Impfkabinen. Daran schließt sich der Beobachtungsbereich an. Schlechte Nachrichten für die Falkenseer Bahnpendler: Im Außenbereich werden für die Besucher des Impfzentrums rund 120 Parkplätze reserviert.

Landrat Lewandowski froh über Impfzentrum

„Nachdem uns als Landkreis zunächst kein Impfzentrum zugeordnet wurde, haben wir uns intensiv um Impfmöglichkeiten im Havelland bemüht. Ich bin sehr froh, dass sich unsere Bemühungen nun auszahlen und wir bald das Impfzentrum eröffnen können. Wir danken der Stadt Falkensee, die uns den Sportteil der Stadthalle hierfür zur Verfügung stellt“, sagt Landrat Roger Lewandowski. „Wir freuen uns zudem, dass wir mit der Johanniter-Unfall-Hilfe einen kompetenten Partner für die Betreibung des Impfzentrums gewinnen konnten“, so der Landrat.

Rund 50 Mitarbeiter eingestellt

Die Johanniter übernehmen Aufgaben im Bereich Planung, Aufbau und Betrieb des Impfzentrums. Dazu gehört die Einstellung von rund 50 Mitarbeitenden unter anderem in den Bereichen Registrierung, Betreuung, Lotsentätigkeiten, Verwaltung und Logistik, aber auch medizinisches Fachpersonal (Rettungssanitäter und Ärzte). Darüber hinaus sind sie als Betreiber für einen reibungslosen Ablauf verantwortlich.
„Wir freuen uns, dass der Landkreis Havelland gemeinsam mit uns dieses Impfzentrum realisiert. Mit der Fachexpertise aus allen Bereichen, sei es dem Landrat, dem Krisenstab, den ärztlichen Leitern und unserem Wissen und unserer Erfahrungen als Hilfsorganisation, arbeiten wir unter Hochdruck daran das Impfzentrum bald zu eröffnen“, erläutert Steffen Kirchner, Mitglied des Regionalvorstands der Johanniter in Brandenburg-Nordwest.

Kapazitäten werden nach und nach hochgefahren

„Am ersten Tag beginnen wir mit einer von sechs Impfstraßen, die dann sukzessive hochgefahren werden. Auch an Karfreitag und Karsamstag werden wir impfen“, erklärt Kirchner. Nach Ostern soll das Impfzentrum im Regelbetrieb von montags bis freitags von 10.00 bis 19.00 Uhr geöffnet sein wird. Ab wann Termine gebucht werden können, kann Stand 25. März noch nicht gesagt werden. In den nächsten Tagen soll es dazu weitere Informationen geben.
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