Die Corona-Zahlen westlich von Berlin steigen weiter an. So ist die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Havelland am Mittwoch nach oben geschnellt. Aktuell liegt der Wert nun sogar höher als in Potsdam und Spandau.
Hoch oder herunter gerechnet auf 100.000 Einwohner bildet die Sieben-Tage-Inzidenz die Zahl der Neuerkrankungen innerhalb einer Woche ab. Das ermöglicht Vergleiche. Lag der havelländische Wert am frühen Dienstag noch bei 96,32, beläuft er sich jetzt auf 121,48. In der Landeshauptstadt Potsdam stieg die Inzidenz nur leicht von 98,15 auf 99,81. In Berlin-Spandau sank sie gar leicht von 119,7 auf 117,6.

Nur Oberhavel im Brandenburger Westen mit höherer Inzidenz

Südlich des Havellands vermeldete der Landkreis Potsdam-Mittelmark eine Inzidenz von 103,48, und in der Stadt Brandenburg an der Havel beläuft sich der Wert am Mittwochvormittag auf 91,43. Westlich von Berlin weist der Landkreis Prignitz mit 86,66 den niedrigsten Wert auf. Der Landkreis Oberhavel hat mit 152,17 den regional höchste Sieben-Tage-Inzidenz.
Westlich des Havellands werden aktuelle Werte nachmittags veröffentlicht. Laut Angaben des Gesundheitsministeriums Sachsen-Anhalt betrug die Sieben-Tage-Inzidenz im Landkreis Jerichower Land 154,04 und im Landkreis Stendal 148,5.
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