Seit dem 22. März gab es in Nauen im Stadtbad ein Corona-Schnelltestzentrum. Am 28. Mai öffnete es zum letzten Mal. Bürgermeister Manuel Meger (LWN) nahm dies zum Anlass, sich bei den dortigen Akteuren für ihren Einsatz zu bedanken. Mit dabei auch Michael Koch als Beigeordneter des Landkreises Havelland und Dezernent Dennis Granzow als Leiter des Krisenstabs des Landkreises.

Rund 3.400 Nauener im Stadtbad auf Corona getestet

Zwei Monate lang hatten Helfer im Stadtbad Nauen die Bürger mit Hilfe von Schnelltests kostenfrei auf Corona getestet. Zu den Helfern gehörten Bundeswehrsoldaten, Freiwillige, Kräfte der Johanniter sowie Mitarbeiter der Stadtverwaltung. In den zwei Monaten der Öffnung wurden rund 3.400 Tests durchgeführt, 24 davon waren positiv.

Vier Möglichkeiten, sich weiterhin in Nauen testen zu lassen

„Wir haben inzwischen Strukturen in der Stadt aufgebaut, so dass es möglich ist, sich in Nauen kostenlos und ohne Terminvergabe auf dem Drogeriemarktparkplatz (dm) am Nauener Karree, auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes famila im Luch Center, bei der Volkssolidarität in der Ketziner Straße 20, sowie ab dem 1. Juni beim Sportstudio clever & fit, Dammstraße 27, testen zu lassen“, erklärte Bürgermeister Meger die Schließung. Zudem werde das Stadtbad in Kürze wieder seinem eigentlichen Zweck, dem Badebetrieb, übergeben.

Impfen hat große Priorität

Dennis Granzow betonte, das es gelungen, in 13 kreisangehörigen Gemeinden im Landkreis Testzentren zu etablieren, die gut angenommen worden sind. Er nahm es mit Erleichterung zur Kenntnis, dass sich die Johanniter aus den Testzentren zurück ziehen würden. Sie würden in den Impfzentren in Rathenow und Falkensee dringend benötigt. „Wir müssen beim Impfen vorwärtskommen“, appellierte Granzow. Michael Koch, der ebenfalls dem Krisenstab angehört, ergänzte: „Es bleibt spannend. Es steht und fällt alles mit den Impfstofflieferungen. Hier sind wir dringend darauf angewiesen, dass die Versorgungslage besser wird.“
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