In Falkensee gibt es einen Ansturm auf das Corona-Schnelltestzentrum in der Stadthalle. Das zumindest berichtet die Stadtverwaltung. So würden sich trotz verlängerter Öffnungszeiten lange Schlangen bilden. Aufgrund des hohen Bedarfs ist es geplant ein weiteres Testzentrum einzurichten. Es soll sich im Stadtteil Finkenkrug befinden und spätestens am 12. April öffnen. Die Personalfrage sei dabei immer noch ein Problem, so Bürgermeister Heiko Müller (SPD).

Ehrenamtliche Helfer weiter gesucht

In den Testzentren werden zum großen Teil ehrenamtliche Helfer eingesetzt. Auch für ein eventuelles drittes Testzentrum werden weiterhin Freiwillige benötigt. Gerade vor dem Hintergrund, dass die meisten Tester ihre Freizeit zur Verfügung stellen, findet der Bürgermeister Beschimpfungen mehr als unangebracht, egal, ob es dabei um lange Wartezeiten oder Abweisungen geht.

Mit Krankheitssymptomen nicht zum Testzentrum kommen

„Auch wenn ich die Verärgerung der Wartenden verstehen kann – lassen Sie Ihren Ärger bitte nicht an den Freiwilligen aus, von denen viele Ihre Freizeit dafür opfern anderen zu helfen. Danken Sie dem Personal in den Testzentren – die haben es wirklich verdient“, appelliert der Bürgermeister.
Hauptstreitthema ist dabei die Abweisung von Menschen, die Krankheitssymptome aufweisen. In den Schnelltestzentren werden ausschließlich symptomlose Menschen getestet. Wer Krankheitssymptome hat, muss sich an seinen Arzt oder das Gesundheitsamt wenden und dann einen PCR-Test machen lassen. Dafür sind die Schnelltestzentren nicht ausgelegt.