Am heutigen Freitag, 29. Januar, werden insgesamt 50 Menschen in den Havelland-Kliniken in Nauen und Rathenow auf Grund einer Covid-19-Erkrankung stationär behandelt. Sechs davon müssen beamtet werden. Außerdem befinden sich 13 weitere Menschen in den Kliniken, bei denen ein noch nicht bestätigter Verdacht auf Corona besteht. Die Kapazitäten im Covidzentrum der Klinik Nauen und auf der Covid-Station Klinik Rathenow vorerst bis zum 14. Februar 2021 aufrechterhalten werden.
Etwas entspannt, hat sich die Personalsituation der Kliniken. So sind derzeit nur noch 24 Mitarbeiter in angeordneter Quarantäne, was laut Pressesprecherin Babette Dietrich eine deutliche Reduzierung gegenüber den Vorwochen bedeutet.

Impfkampagne in Eigenregie erfolgreich

Die mobilen Impfteams der Havelland-Kliniken haben in den vergangenen Wochen bereits 2.639 Impfdosen in den zur Unternehmensgruppe gehörenden Seniorenpflegeeinrichtungen und unter den Mitarbeitern verimpft. Bereist im November hatten sich die Kliniken auf dieses Szenario vorbereitet, indem aus den eigenen Reihen mit Ärzten, Pflegekräften und dem Team der Klinikapotheke eigene Impfteams gebildet wurden.
„Unsere konzerneigenen Seniorenpflegezentren stellen etwa die Hälfte der stationären Pflegeplätze im Landkreis. Die rund 80 Prozent Impfwilligen unter den Bewohnern nun mit einer Schutzimpfung versorgt zu wissen, schafft mehr Sicherheit. In diesem Kontext danken wir den Angehörigen der Bundeswehr, die in den Häusern Nauen und Fontanepark seit dieser Woche die Testung von Mitarbeitern und Dienstleistern der Einrichtungen unterstützen. In den Havelland-Kliniken bleibt die Herausforderung angesichts der noch immer hohen Fallzahlen groß. Das Auftauchen der neuen Mutanten des Coronavirus macht den Aufbau eines Impfschutzes auch unter unseren Beschäftigten noch dringlicher“ beschreibt Geschäftsführer Jörg Grigoleit die aktuelle Situation.

Zweitimpfung soll bis Mitte Februar abgeschlossen sein

Dank der Vorbereitung wurden alle bisherigen Impfungen in der Unternehmensgruppe planmäßig durchgeführt, bestätigen die Kliniken. Die Runde der Zweitimpfungen soll bis Mitte Februar abgeschlossen werden. Da sich mittlerweile weitere Mitarbeiter für die Teilnahme an der Schutzimpfung entschieden haben, werde es außerdem nach Rücksprache mit dem brandenburgischen Gesundheitsministerium im März eine weitere Impfaktion für diese Nachzügler geben.
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