Während derzeit 368 Havelländer in Corona-Quarantäne vom Gesundheitsamt des Landkreises betreut werden, hatte Landrat Roger Lewandowski (CDU) am Montag auf der Sitzung des Kreistages gute Neuigkeiten: Das Impfzentrum in der Stadthalle Falkensee wird am 1. April seinen Betrieb aufnehmen - sofern Impfstoff da ist.

Starttermin für Impfzentrum ist kein Aprilscherz

Das Impfzentrum ist Teil der Impfstrategie des Landkreises, die darüber hinaus noch eine Impfstelle in Rathenow und die Impfung durch Hausärzte vorsieht. Während die Havelland-Kliniken in Rathenow am 25. März bereits mit den ersten Impfungen der Impfstelle starten, geht es in Falkensee nun also am 1. April los. „Das ist kein Aprilscherz“, betonte der Landrat. In Falkensee betreibt die Johanniter Unfallhilfe das Impfzentrum.

Impfzentrum wird vom Kreis und den Johannitern betrieben

Das besondere am havelländischen Impfzentrum: Während die ersten Impfzentren im Land Brandenburg alle von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) errichtet und betrieben wurden, musste sich der Landkreis in Falkensee um alles selbst kümmern. Inzwischen sei fast alles fertig. Sechs Impfstraßen sollen in Falkensee parallel betrieben werden. In Rathenow sind bis zu drei möglich.
Geklärt werden mussten mit Stand 22. März immer noch die Anbindung an die Terminvergabe und das IT-Management. Wer allerdings heute, 23. März, in die Online-Terminvergabe des Landes schaut, der findet Falkensee zumindest schon als Auswahlmöglichkeit, auch wenn derzeit keine offenen Termine angezeigt werden.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.