Die immer niedrigeren Coronazahlen im Havelland wirken sich auch die Havelland-Kliniken aus. Das in Nauen als Covid-Haus betriebene Klinikum reduziert seine Betten in der Isolierstation. Die frei werdenden Personal-Kapazitäten werden für die Wiedereröffnung des dritten OP-Saales und damit eines Schrittes in Richtung Regelbetrieb genutzt, wie Babette Dietrich, Pressesprecherin der Unternehmensgruppe, mitteilte.

Nur sechs Covid-Patienten derzeit in Nauen

So habe sich die stationäre Versorgung von Covid-19-Patieten stabilisiert - auf einem niedrigen Niveau. Mit Stand Freitag, 21. Mai, werden lediglich sechs Patienten stationär behandelt, davon müssen zwei intensivmedizinisch versorgt werden. Drei Verdachtsfälle werden zudem im Isolierbereich behandelt.

Reduzierung auf 30 Corona-Betten

Die Entwicklung ermögliche es, die vorgehaltene Bettenkapazität deutlich zu reduzieren, so Geschäftsführer Jörg Grigoleit. Nach Pfingsten werden in Nauen nur noch 30 Betten für Corona-Patienten zur Verfügung stehen, davon vier in einem speziellen Intensivbereich. „Wir werden dann auch wieder drei Operationssäle in Nauen betreiben und damit zusätzliche Termine für Eingriffe bei Patienten vereinbaren, sodass wir einen weiteren Schritt in Richtung des Re-gelbetriebs gehen können“, so Grigoleit weiter.
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