Die Sieben-Tage-Inzidenz im westlichen Brandenburg ist über die Osterfeiertage deutlich gesunken. Im Landkreis Havelland liegt sie mit Stand 6. April, 00.00 Uhr, bei 141,11. Am Gründonnerstagtag lag die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche noch bei 173,6.

Potsdam und Potsdam-Mittelmark mit niedrigsten Inzidenzen

Auch in den Nachbarlandkreisen des Havellandes haben sich die Feiertage in sinkenden Inzidenzen niedergeschlagen. Dabei liegen Potsdam-Mittelmark mit 78,96 und die Landeshauptstadt Potsdam mit 93,16 im westlichen Brandenburg am niedrigsten. Es folgt Brandenburg/Havel mit 95,59, Oberhavel (118,83), Ostprignitz-Ruppin (153,75) und schließlich Berlin-Spandau als östlicher Nachbar des Havellandes mit 171,1.
Die Zahlen liefern nach den Feiertagen wohl ein verzerrtes Bild. Nicht alle Gesundheitsämter haben an allen Tagen gearbeitet und Zahlen gemeldet. Dazu kommt, dass auch Labore und Ärzte über Ostern ihre Test-Kapazitäten herunter gefahren haben. Außerdem werden sich aufgrund der Feiertage auch weniger Leute auf Corona testen lassen haben. Es wird also einige Tage dauern, bis die Inzidenzen das Infektionsgeschehen wieder zuverlässig abbilden.
Mehr zu Corona und den Folgen in Brandenburg und Berlin gibt es auf unserer Themenseite.