Brieselang kann es und Wustermark auch, die Ausschusssitzung der Gemeindevertreter ohne Präsenspflicht. Stattdessen konnten die Ausschussmitglieder und sachkundigen Einwohner an der Sitzung aus der heimischen Stube teilnehmen.
Der Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Umwelt wurde vom Ausschussvorsitzenden Alexis Schwartz (Bündnis 90/Die Grünen) aus dem Wustermarker Rathaus heraus geleitet. Ihm zur Seite saßen für die Gemeinde-Verwaltung Uwe Schollän und Jens Kroischke. Alle anderen versammelten sich nach und nach auf den Bildschirmen, auch die Presse hatte eine Einladung erhalten und konnte so die Sitzung verfolgen. Interessierte Einwohner hatten im Vorfeld die Möglichkeit gehabt, ihre Fragen einzureichen.

Namentliche Abstimmung sorgt für Klarheit

Wie sonst auch, war die Sitzung in einen öffentlichen und einen nicht öffentlichen Teil unterteilt. Für mehr Klarheit sorgte die namentliche Abstimmung zu den Beschlussvorlagen. Eine kurze Abstimmung zur Vorgehensweise und schon ging es los. Alle Beschlüsse im öffentlichen Teil fanden die Zustimmung der Ausschussmitglieder. Darunter auch, als hätte man auf diesen Moment gewartet, der Beschluss „zum Betritt in den Zweckverband Digitale Kommunen Brandenburg“.
Die Technik bestand den ersten Durchlauf und zumindest für all jene, die sich zugeschaltet hatten, statt ins Rathaus zu fahren, hieß es nach Sitzungsende, Beine hochlegen, statt Auto freikratzen.