"Es ist so schön anzusehen, dass es zu schade wäre, alles das nur zur Weihnachtszeit auszustellen, zumal das Museum dann geschlossen ist", sagte Lothar Lehnhardt, Vorsitzender des Fördervereins für das Dorfmuseum, am vergangenen Montag zur Eröffnung. Der kleine Miniaturweihnachtsmarkt ist eine Ergänzung der Spielzeugausstellung mit der fast drei Quadratmeter großen Eisenbahnanlage und dem mehr als zwei Meter breiten mehretagigen Puppenhaus mit ebenso lebensecht wirkenden Miniaturen in den beleuchteten Zimmern, in denen auch das goldgerandete Geschirr auf den Tischen nicht fehlt. Dazu gehören auch die wertvollen großen Puppen sowie diverse Steiff-Tiere. Alles das sind Schenkungen an das Dorfmuseum.
Wie Lothar Lehnhardt erzählte, wohnte das Ehepaar Birgit und Franz-Jürgen Haase vor rund fünfzehn Jahren in Tremmen und war auch Mitglied im Museumsverein. Birgit Haase bastelte zehn Jahre lang das große Puppenhaus und Franz-Jürgen Haase die Eisenbahnanlage. Nach dem Wegzug des Ehepaares aus Tremmen sei die Eisenbahnanlage vom Tremmener und Förderer des Dorfmuseums Richard Vogeler gekauft worden und als Schenkung im Museum verblieben, sagte Lehnhardt. Das Puppenhaus und die Puppen kamen vor zwei Jahren als Schenkung des Ehepaares Haase hinzu.
Mit dem ebenfalls von Familie Haase übergebenen Miniaturweihnachtsmarkt ist nun eine wunderbare Spielzeugausstellung entstanden, die sicher Kinderaugen leuchten lässt. Sie kann an den Öffnungstagen neben der diesjährigen Sonderausstellung zur Geschichte der Havelländischen Kreisbahnen besichtigt werden.
Das Museum ist noch bis Oktober immer samstags, sonntags und an Feiertagen von 13.30 bis 17 Uhr geöffnet.