Auf Grundlage der aktuellen und zu erwartenden Verkehrsverteilung habe das Planungsbüro verschiedene Varianten erarbeitet, inwieweit die Belastung des Verkehrs in den genannten Ortschaften durch eine neue Straßenerschließung reduziert werden kann.
Der Landrat und die Bürgermeister haben sich im Rahmen dieser Beratungsrunde auf eine Variante geeinigt, die nun weiter verfolgt werden solle. Um welche Lösung es sich handelt, ist indes nicht bekannt. Dazu wurde offenbar Stillschweigen vereinbart. Indes soll die Variante dem Investor Mosolf vorgestellt und die Kostenbeteiligung am Vorhaben geklärt werden.
Dem gesamten Vorhaben entgegen stehe derweil allerdings die Stellungnahme der Gemeinsamen Landesplanung, die die Ausweisung einer neuen Gewerbefläche und damit die Grundlage für eine neue Straßenerschließung offenbar ablehnt.
Auch wenn die Stellungnahme in Teilen nachvollziehbar sei, so erfasse sie nach Ansicht des Landkreises und der betroffenen Kommunen nicht die gesamte Komplexität des Vorhabens und berücksichtigt auch nicht die Notwendigkeit der Ausweisung weiterer Gewerbeflächen.
Landrat Lewandowski erklärte dazu in einer Mitteilung: "Der Landkreis wird gemeinsam mit den betroffenen Gemeinden in den kommenden Wochen alles daran setzen, die Bedenken der Gemeinsamen Landesplanung auszuräumen. Nur so kann es uns gelingen, Fördermittel zu erhalten und damit die Finanzierung einer Umgehungsstraße sicherzustellen."